Die günstigste Möglichkeit durch Brasilien zu reisen ist die Nutzung des überregionalen Busverkehrs. Hierbei fährt mit man mit modernen Bussen mit sehr geräumigen Sitzen (habe ich in Deutschland noch nie erlebt) von den städtischen Rodoviarias (Busbahnhöfe, meist so groß wie unsere städtischen Bahnhöfe) zu allen größeren und kleineren Städten des Landes. Die Fahrt von Curitiba nach Foz do Iguacu dauert hierbei knapp 13 Stunden und ist für eine Nachtfahrt ideal um ausgeschlafen am nächsten Tag an den eindrucksvollsten Wasserfällen der Welt anzukommen.
Foz do Iguacu ist eine brasilianische Großstadt, die direkt am Drei-Länder-Eck Brasilien, Argentinien und Paraquay liegt. Neben den weltbekannten Wasserfällen sind weiterhin die paraquaische Schwesterstadt Cidade del Este interessant ( hier erkennt man deutlich den Unterschied zwischen einem Schwellenland und einem Entwicklungsland ) und dem anscheinend inzwischen wieder weltgrößte Staudamm der Welt Itaipu. Die Wasserfälle sind in einem brasilianischen und argentinischen Naturpark eingebunden. Wenn man die Wahl hat, würde ich eher die argentinische Seite empfehlen, da man hier direkt über den Wasserfällen steht (3/4 liegen auf argentinischer Seite) und die bessere Sicht auf das Gesamtspektakel hat. Die Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern.
Cidade del Este in Paraquay ist durch eine Brücke mit Foz do Iuguacu verbunden. Die Stadt ist mit Miami das Haupteinkaufszentrum der Brasilianer für Elektronik. So viele Geschäfte, Verkaufsstände und Werbetafeln habe ich noch nie in meinem Leben erlebt. Neben originaler Ware gibts aber auch eine Menge Chinaschund.
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| Wasserfälle auf argentischer Seite |
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| Wasserfälle auf brasilianischer Seite |
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| Garganta do Diabo von brasilianischer Seite aus |
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| Garganta do Diabo von argentinischer Seite aus |
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| Cidade del Este |
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| Itaipu-Staudamm |
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